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Søren Kierkegaard - Subjektivität, Ironie und die Krise der Moderne

BESCHREIBUNG

Es wird oft behauptet, Relativismus, Subjektivismus und Nihilismus seien typischerweise moderne philosophische Probleme, die sich aus dem Zusammenbruch traditioneller Werte, Bräuche und Lebensweisen ergeben. Das Ergebnis ist das Fehlen von Bedeutung, der Verlust des religiösen Glaubens und das Gefühl der Entfremdung, das in der Moderne so weit verbreitet ist.

Der dänische Denker Søren Kierkegaard (1813-55) gab eine der tiefgreifendsten Analysen dieses komplexen Phänomens der Moderne. Aber etwas überraschend sucht er Einsicht nicht in irgendeinen modernen Denker, sondern in einen alten, den griechischen Philosophen Sokrates.

In diesem Kurs, der vom ehemaligen außerordentlichen Professor am Søren Kierkegaard Research Center, Jon Stewart, erstellt wurde, werden wir untersuchen, wie Kierkegaard mit den Problemen des Relativismus, der Bedeutungslosigkeit und der Untergrabung des religiösen Glaubens umgeht, die typisch für das moderne Leben sind. Seine durchdringenden Analysen sind bis heute von hoher Relevanz und wurden für die führenden Persönlichkeiten des Existentialismus, des Poststrukturalismus und der Postmoderne als aufschlussreich angesehen.

Preis: Kostenlos anmelden!

Sprache: Englisch

Untertitel: Englisch, Portugiesisch (Brasilianisch), Tschechisch

Søren Kierkegaard - Subjektivität, Ironie und die Krise der Moderne - Universität Kopenhagen