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Das Gehirn und der Raum

BESCHREIBUNG

In diesem Kurs geht es darum, wie das Gehirn unseren Sinn für räumliche Lage aus einer Vielzahl von sensorischen und motorischen Quellen erzeugt und wie dieser räumliche Sinn wiederum unsere kognitiven Fähigkeiten beeinflusst.

Zu wissen, wo sich die Dinge befinden, ist mühelos. Aber „unter der Haube“ muss Ihr Gehirn selbst die einfachsten Details über die Welt um Sie herum und Ihre Position darin herausfinden. Erkennen Sie Ihre Mutter, finden Sie Ihr Telefon, gehen Sie zum Lebensmittelgeschäft, spielen Sie das Banjo - dies erfordert sorgfältiges Schlafen und Koordinieren über verschiedene sensorische und motorische Bereiche hinweg. Dieser Kurs zeichnet die Detektivarbeit des Gehirns nach, um dieses Raumgefühl zu erzeugen, und argumentiert, dass der räumliche Fokus des Gehirns unsere kognitiven Fähigkeiten durchdringt und die Art und Weise beeinflusst, wie wir denken und uns erinnern.

Das Material in diesem Kurs basiert auf einem Buch, das ich für ein allgemeines Publikum geschrieben habe. Das Buch heißt „Making Space: Wie das Gehirn weiß, wo sich die Dinge befinden“ und ist bei Amazon, Barnes and Noble oder direkt bei Harvard University Press erhältlich.

Das Kursmaterial überschneidet sich mit Klassen für Wahrnehmung oder Systemneurowissenschaften und kann entweder vor oder nach solchen Kursen belegt werden.

Dr. Jennifer M. Groh, Ph.D.
Professor
Psychologie & Neurowissenschaften; Neurobiologie
Duke University
www.duke.edu/~jmgroh

Jennifer M. Groh interessiert sich dafür, wie das Gehirn räumliche Informationen in verschiedenen sensorischen Systemen verarbeitet und wie die räumlichen Codes des Gehirns andere Aspekte der Wahrnehmung beeinflussen. Sie ist Autorin eines kürzlich erschienenen Buches mit dem Titel „Raum schaffen: Wie das Gehirn weiß, wo Dinge sind“ (Harvard University Press, Herbst 2014).

Ein Großteil ihrer Forschung befasst sich mit Unterschieden darin, wie das visuelle und das auditive System den Ort codieren und wie das Sehen das Hören beeinflusst. Ihr Labor hat gezeigt, dass Neuronen in auditorischen Hirnregionen manchmal nicht nur auf das reagieren, was wir hören, sondern auch auf die Richtung, in die wir schauen und welche visuellen Reize wir sehen können. Diese überraschenden Ergebnisse stellen die vorherrschende Annahme in Frage, dass die sensorischen Bahnen des Gehirns in frühen Stadien getrennt und voneinander verschieden bleiben, und legen einen Mechanismus für multisensorische Interaktionen wie Lippenlesen und Bauchredner nahe (die Erfassung des wahrgenommenen Schallortes durch einen plausiblen in der Nähe) visueller Reiz).

Dr. Groh ist seit 2006 Professorin an der Duke University. 1988 erhielt sie ihren Bachelor-Abschluss in Biologie an der Princeton University, bevor sie an der University of Michigan (Master, 1990) der University of Pennsylvania (Ph.D., 1993) Neurowissenschaften studierte ) und der Stanford University (Postdoktorand, 1994-1997). Dr. Groh unterrichtet seit über fünfzehn Jahren Grundstudiengänge auf neuronaler Basis von Wahrnehmung und Gedächtnis. Derzeit ist sie Fakultätsmitglied am Center for Cognitive Neuroscience und am Duke Institute for Brain Sciences der Duke University. Sie hat auch Termine in den Abteilungen für Neurobiologie und Psychologie und Neurowissenschaften bei Duke.

Dr. Grohs Forschung wurde von verschiedenen Quellen unterstützt, darunter der John S. Guggenheim Foundation, den National Institutes of Health, der National Science Foundation und dem Young Investigator Program des Office of Naval Research, dem McKnight Endowment Fund for Neuroscience, dem John Merck Scholars Program, die EJLB Foundation, die Alfred P. Sloan Foundation, die Whitehall Foundation und die National Organization for Hearing Research.

Preis: Kostenlos anmelden!

Sprache: Englisch

Untertitel: Englisch, Italienisch, Spanisch, Rumänisch

Das Gehirn und der Raum - Duke University