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Epstein-Barr-Virus könnte laut einer Studie Multiple Sklerose auslösen
Eine neue Studie der Universität Basel zeigt, wie das Epstein-Barr-Virus die Immunabwehr im Gehirn außer Kraft setzen kann, wodurch entartete B-Zellen frühzeitig MS-ähnliche Schäden auslösen können. Die Arbeit liefert eine konkrete biologische Erklärung für einen möglichen Entstehungsweg der Multiplen Sklerose.
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Cholera-Bakterientoxin zeigt vielversprechende Ergebnisse im Kampf gegen Darmkrebs
Ein aus Cholera-Bakterien isoliertes Toxin verlangsamte das Wachstum von Darmkrebs bei Mäusen, ohne gesundes Gewebe zu schädigen. Diese Erkenntnisse könnten die Entwicklung einer neuen Klasse von Therapien anstoßen, die bakterielle Abwehrmechanismen in wirksame Mittel zur Krebsbekämpfung verwandeln.
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Wie ein häufiges Virus und eine Genvariante zusammenwirken, um MS auszulösen
Ein Team der Universität Zürich hat herausgefunden, wie ein häufiges Virus und eine bestimmte Genvariante gemeinsam Multiple Sklerose auslösen können. Die Arbeit trägt dazu bei, zu verstehen, wer an MS erkrankt, und weist auf neue Wege zur Prävention und Behandlung der Krankheit hin.
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Georgetown-Team stärkt krebsbekämpfende T-Zellen mit PARP-Medikamenten
Forscher der Georgetown University haben eine Methode entwickelt, wichtige Immunzellen so umzuprogrammieren, dass sie Krebszellen besser erkennen und ihn effektiver und länger angreifen. Diese Entdeckung könnte den Einsatz bestehender PARP-Inhibitoren erweitern und innovative Immuntherapien stärken.
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Fortschritte in der Stammzellenforschung bringen rezeptfreie „lebende Medikamente“ der Realität näher.
Forschern der UBC ist es gelungen, eine wichtige Art von Immunzellen zuverlässig aus Stammzellen zu züchten. Dieser Fortschritt könnte wirksame Zelltherapien kostengünstiger, schneller und breiter verfügbar machen.
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Winzige Zuckung einer Augenzelle könnte die Früherkennung von Blindheit revolutionieren
Einem Team unter der Leitung der NTU Singapur ist es erstmals gelungen, eine winzige mechanische Zuckung in den Nachtsichtzellen des Auges während der Lichtwahrnehmung zu erfassen. Dieser Durchbruch könnte den Weg für eine frühere, nicht-invasive Erkennung von Erblindungskrankheiten ebnen.
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Gentherapie-„Ausschalter“ soll Schmerzen lindern, ohne süchtig zu machen
Forscher der Universität von Pennsylvania und ihre Kooperationspartner haben eine auf das Gehirn abzielende Gentherapie entwickelt, die Schmerzen bei Mäusen lindert, ohne die mit Sucht verbundenen Belohnungssysteme zu aktivieren. Diese Arbeit könnte den Grundstein für nicht-süchtig machende Behandlungen chronischer Schmerzen legen.
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Wie ein tumorunterdrückendes Protein die Immunität gegen Kopf-Hals-Tumoren stärken könnte
Forscher am MD Anderson Cancer Center haben ein Tumorsuppressorprotein identifiziert, dessen Aktivität durch einen Glutaminüberschuss bei Kopf-Hals-Tumoren gehemmt wird, wodurch die Immunantwort abgeschwächt wird. Die Blockierung des Glutaminstoffwechsels stellte die Immunaktivität in präklinischen Modellen wieder her und deutet damit auf einen neuen Ansatz hin, um resistenten Tumoren zu helfen, auf Behandlungen anzusprechen.
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Brustkrebsmedikament zeigt vielversprechende Ergebnisse im Kampf gegen tödliche Leukämie
Forscher der Oregon Health & Science University haben ein Wirkstoffpaar identifiziert, das Patienten mit akuter myeloischer Leukämie helfen könnte, Therapieresistenzen zu überwinden. Durch die Kombination eines Standardmedikaments gegen Leukämie mit einem Brustkrebsmedikament beobachtete das Team in Labor- und Tierstudien stärkere und länger anhaltende Antikrebswirkungen.
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„Molekularer Klebstoff“-Medikamentenstrategie zielt auf resistenten Lungenkrebs ab
Forscher der Universität Michigan haben eine Methode entwickelt, mit der sich ein tumorunterdrückendes Protein mithilfe eines „molekularen Klebstoffs“ stabilisieren und so medikamentenresistente Lungentumore bei Mäusen verkleinern lässt. Dieser Ansatz könnte die Wirksamkeit bestehender Therapien für KRAS-mutierte Krebserkrankungen verbessern.
